{"id":67,"date":"2012-02-26T17:32:25","date_gmt":"2012-02-26T17:32:25","guid":{"rendered":"http:\/\/jessner.com\/einmahleins\/?page_id=67"},"modified":"2024-01-08T10:33:29","modified_gmt":"2024-01-08T10:33:29","slug":"anton-jessner","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/?page_id=67","title":{"rendered":"Jessner Anton"},"content":{"rendered":"<h2>Biographie<\/h2>\n<div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"wp-block-nextend-smartslider3\"><\/div>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_005.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_100.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_110.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_120.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_140.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_067.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_020.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuenstlergemeinschaft.at\/wp-content\/themes\/twentyten\/images\/jessner_300.jpg\" alt=\"\" \/><span style=\"font-size: 16px;\">Geboren 1967 in Spittal an der Drau, lebt und arbeitet Jessner heute in Wien.<\/span><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<p>Jessner studierte in den 80er und 90er Jahren Informatik und Wissenschaftstheorie an der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz und Wien. Daneben besch\u00e4ftigte sich Jessner intensiv mit der Philosophie. Er betrieb Grundlagenforschung in k\u00fcnstlicher Intelligenz und Systemtheorie &#8211; von den folgenden zentralen Fragen motiviert: Was unterscheidet den Menschen von der Maschine? Wo liegen die Grenzen der Algorithmisierbarkeit? Die Abstraktion zur Komplexit\u00e4tsreduktion und Welterfassung und Weltauffassung mit der daf\u00fcr notwendigen Kreativit\u00e4t waren f\u00fcr Jessner von besonderen Interesse und Gegenstand. Diese Auseinandersetzung f\u00fchrte ihn in weiterer Folge zur einer Besch\u00e4ftigung mit der Reproduktion von Realit\u00e4t durch Wirklichkeit. Als selbstst\u00e4ndiger Informatiker hat er die Notwendigkeit und das Potential des \u201cWirs\u201d erkannt und eine Ausbildung zum Gruppendynamiker \u2013 mit dem Schwerpunkt Organisationsentwicklung \u2013 von 2002 bis 2008 beim \u00d6AGG absolviert. Eine produktive Befreiung, die seine Kreativit\u00e4t f\u00f6rderte und ihm erm\u00f6glichte, zentrale Fragen der k\u00fcnstlichen Intelligenz f\u00fcr ihn neu zu definieren. Nach dem Motto vom K\u00fcnstlichen zum K\u00fcnstlerischen wandte er sich der Kunst zu. 2006 hat Jessner die Klasse der Aktionsmalerei von Prof. Hermann Nitsch in der internationalen Sommerakademie in Halbenrain besucht. Ein zentrale Zeit und impulsgebend f\u00fcr seine k\u00fcnstlerische Entwicklung. Dar\u00fcber hinaus nahm Jessner Privatunterricht bei\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nitsch.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hermann Nitsch<\/a>\u00a0(&#8222;Kathetrale der Farben&#8220;)\u00a0und assistierteihm bei Malaktionen. Doch nicht nur Nitsch ist f\u00fcr ihn ein Einfluss:\u00a0er arbeitete auch mit\u00a0<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Markus_L%C3%BCpertz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Markus L\u00fcpertz<\/a>\u00a0(Malerei und &#8222;Lebensphilosphie&#8220;), Reinhold Braun (Malerei), nahm Unterricht bei\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hubertscheibl.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hubert Scheibl<\/a>\u00a0(Malerei)\u00a0und\u00a0<a href=\"http:\/\/www.gisela-schmeer.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gisela Schmeer<\/a>\u00a0(Resonanzbildmethode) und besuchte Zeichenunterricht\u00a0an der Universit\u00e4t f\u00fcr Angewandte Kunst in Wien. Seit 2008 betreibt er sein eigenes Atelier in der M\u00e4rzstrasse 7 in Wien. Jessner nahm an zahlreiche Ausstellungen und Performances im In- und Ausland\u00a0u.a. im K\u00fcnstlerhaus Wien, Wienerwaldmuseum, AIC Gallery, N\u00d6 Landesmuseum,\u00a0Wiener Rathaus, Cannes Lions teil.<\/p>\n<p><strong>Werk<\/strong> Wie lassen sich also die Studien der Informatik mit der Kunst verkn\u00fcpfen? Wie\u00a0funktioniert ein Zugang von k\u00fcnstlicher Intelligenz zum K\u00fcnstlerischen? Anton Jessner versucht zwei zun\u00e4chst kontr\u00e4r erscheinende Gebiete in seiner Kunst miteinander zu verkn\u00fcpfen. Ausgehend von der Frage nach der Darstellbarkeit der Wirklichkeit sucht er nach Antworten mithilfe philosophischer Ans\u00e4tze sowie der strukturellen Logik und Wissenschaftstheorie der Informatik. Jessner versteht seine Kunstsprache als eine Weiterentwicklung der Aktionsmalerei: Gef\u00fchle als Dispositiv der Realit\u00e4t werden mittels der Aktion auf die Leinwand \u00fcbertragen und austariert \u2013 dadurch wird dem betrachtenden Subjekt der Zugang zum Unbewussten des K\u00fcnstlers und zur eigenen Realit\u00e4t m\u00f6glich. Ineinanderflie\u00dfende Farben und die Inszenierung des fl\u00fcssigen Zustandes der Farbe pr\u00e4gen seine Werke ebenso wie Farbspritzer und breite Pinselstriche, abgel\u00f6st von Zerreisproben und Reissproben, sowohl mit Material als auch auf die Frage nach der Beantwortung des Sch\u00f6nen. \u201eWas darf sein, was kann sein und was soll sein, wie viel fordert der Rezipient vom K\u00fcnstler und wie viel der K\u00fcnstler vom K\u00fcnstler\u201c gehen als Fragen in seine neuesten Arbeiten ein. Er will dabei keine Antworten geben, sondern den Betrachter\/die Betrachterin sich dazu ermutigen sich selbst Fragen zu stellen die sie sich selbst beantworten k\u00f6nnen. Der neurobiologische Ansatz, dass das Gehirn im Singul\u00e4r genau genommen nicht vorkommt, dass es ein soziales Produkt ist und dass es durch Beziehungserfahrungen mit anderen Menschen immer wieder neu geformt und strukturiert wird, hilft ihm in seinem Fragestellungen und Ausformungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biographie \u00a0 Geboren 1967 in Spittal an der Drau, lebt und arbeitet Jessner heute in Wien. \u00a0 Jessner studierte in den 80er und 90er Jahren Informatik und Wissenschaftstheorie an der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz und Wien. 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